das Allergrundlegendste Der Fokus macht's
Eine weise Frau sagte einst zu mir " Die Welt ist ein Gefühl".
Das mag zunächst irritieren, aber sicher ist, dass DEINE Welt ganz massgeblich von und durch Deine Gefühl strukturiert wird.
Wir haben alle gelernt unsere Gefühle zu bewerten. Die sogenannt bösen, wie Wut oder Agression wurden uns aberzogen, die für uns unangenehmen Gefühle wie Trauer und Einsamkeit haben wir uns selber verboten. Gefühle wie Glücklich-Sein oder Verliebtheit suchen wir mit aller Kraft zu erlangen bis zur Erschöpfung.
Dabei ist uns ein ganz wesentlicher Fehler unterlaufen. Uns allen. Wir können nicht selektiv fühlen. Entweder wir fühlen alles in seiner ganzen Tiefe oder wir fühlen alles nur zu einem Bruchteil, auch die erwünschten Gefühle. Hier gibt es nur ein Entweder - Oder.
Ein gutes Bild zur Illustration ist oben abgebildet. Es ist unmöglich nur die eine Hälfte eines Kreises zu vergrössern. Es ist unmöglich nur die uns angenehmen Gefühle intensiv zu spüren.
Das heisst um uns wirklich zu wissen wer wir sind müssen wir uns darum bemühen wieder alle Gefühle zuzulassen. Keines mehr zu unterdrücken. Keine Vorlieben mehr zu haben.
... und keine Angst: Ein Gefühl zu fühlen ist nicht das gleiche wie ein Gefühl auszuagieren (davon später mehr).
"wenn ich alle Gefühle zulassen soll, bleibe ich dann nicht ein kleines Kind, meinen Gefühlen hilflos ausgeliefert?"
Es wird Dir nicht gelingen Selbsterkenntnis zu erlangen, wenn Du nicht JEDES Gefühl als als richtig und als zu Dir gehörend betrachtest. Es ist ein (vorübergehender) Teil Deiner Selbst. Du darfst Deine Gefühle nicht manipulieren. Das ist eine Selbstverletzung.
Die Lösung liegt darin zu erkennen, dass die Mehrzahl aller Gefühle entstehen als Reaktion auf eine gegebene Situation oder auf Vorstellungen von Situationen.
Du kannst das einfach verifizieren: Schaue Dir abends einen x-beliebigen Horrorfilm an und gehe nachher allein im Wald spazieren. Im Wald ist meist Ruhe und Frieden, ich habe hunderte von wunderbaren Nachtspaziergängen im Wald unternommen, aber Du wirst Angst haben (falls Du Deine Gefühle zulässt).
Dieses Beispiel ist eher platt, aber es eignet sich sehr gut um zu erkennen was man tun muss, wenn man überwiegend gute Gefühle haben will:
Ich wähle was mich beeinflusst!
(Dort wo ich kann, denn natürlich gibt es auch Schicksalsschläge und alles Leben muss vergehen, daher werden einige meiner Liebsten sicher vor mir sterben und ich werde eine zeit lang sehr traurig sein.)
Warum aber soll ich, dort wo ich kann, mich freiwillig mit Energien belasten, die meine negativen Gefühle aktivieren?
Ich manipulieren nicht meine Gefühlswelt sondern ich wähle, was meine Gefühlswelt beeinflussen soll.
Das ist ein ungeheuer starker Hebel, der den meisten Menschen völlig unbewusst ist.
Oder sie möchten den Preis nicht bezahlen... Bspw. bei aktuellen Krimis und Thrillern, oder eben Action Filmen nicht mehr mitreden können in Gesellschaft.